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Mein neues Album "DNA" ab jetzt überall erhältlich

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Mein neuer Song

"Besser mit dir"

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Album: „DNA“

Es gibt Momente im Leben, in denen man sich eingestehen muss, dass man sich zu viel zugemutet hat. Wenn all der Stress, die Vielfachbelastungen und die erdrückende Erwartungshaltung die kostbaren Glücksmomente der Freude und Kreativität gnadenlos zu ersticken drohen. Eine solche schwierige Situation galt es 2008 für Jeanette Biedermann zu meistern – und sie traf eine wichtige Entscheidung.


„Ich hatte das Gefühl, dass ich mir selber abhandengekommen war“, erinnert sich die Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin und Synchronsprecherin heute. Und so fasste sie den Entschluss, ihre über alle Maßen erfolgreiche Musikkarriere von heute auf morgen an den Nagel zu hängen. Acht Jahre lang hatte die junge Berlinerin, die in ihrer Rolle als Marie Balzer in der RTL-Kultserie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ innerhalb kürzester Zeit zum umjubelten TV-Star geworden war, mit Hits wie „Go Back“, „How It’s Got to Be“ und „Rock My Life“ sowie sechs Studioalben sensationelle Charterfolge gefeiert, dabei eine Million Tonträger verkauft, zahlreiche ausverkaufte Tourneen absolviert und diverse Auszeichnungen erhalten (u.a. ECHO, Bravo Otto, Goldene Kamera). Dann zog sie die Notbremse.


„Ich habe in der Zeit, in der das Album ‚Undress To The Beat‘ entstand, parallel eine TeleNovela gedreht. Das hat mich kräftetechnisch so ausgelaugt, dass ich dringend eine Pause brauchte“, erklärt sie. „Filmstudio. Kaum Sonnenlicht. Ich habe damals nur noch Lieder geschrieben, die nicht mehr in die Tiefe gingen. Ich hatte einfach nicht mehr die Energie, wirklich ehrliche, offene Musik zu schreiben... Ich habe mir dann absolute Ruhe verordnet, mit dem Ziel, wieder zu mir selbst zu finden.“


Entscheidende Hilfestellung in diesem Selbstfindungsprozess leisteten Christian Bömkes und Jörg Weißelberg (den sie 2012 heiratete). Mit den beiden Musikern schrieb sie zunächst Songs für andere Künstler, bevor sie schließlich gemeinsam das Bandprojekt Ewig aus der Taufe hoben. „Die Zwei haben mir Kraft und Rückhalt gegeben“, schwärmt sie. „Wir haben unglaublich schöne Lieder geschrieben und ich habe mich zwischen den beiden sehr beschützt gefühlt. Ich konnte in dieser Zeit, in der ich mich sehr fragil und verletzlich fühlte, neu erwachsen.“ 2012 und 2015 veröffentlichte das Trio zwei Alben, die sie im Rahmen von zahlreichen Clubkonzerte, Festivals und Tourneen auch live präsentierten.


In den vergangenen zwei Jahren keimte in Jeanette Biedermann jedoch allmählich der Wunsch, ihre Solo-Karriere wiederaufzunehmen und sie begann, neue Songs zu schreiben – nunmehr allerdings nicht mehr in englischer Sprache. „Ich kann mich in der deutschen Sprache viel tiefgründiger und ehrlicher ausdrücken kann. Und ich habe einfach mehr Worte zur Verfügung“, erklärt sie.


Doch die Sprache ist nicht die einzige Neuerung im Hause Biedermann: ihr erstes Solo-Album seit zehn Jahren, das ab dem 6. September unter dem Titel „DNA“ erhältlich sein wird, erscheint beim in neuer Label-Konstellation bei Columbia Records. Die zwölf Songs des Longplayers, darunter die bereits vorab erschienenen Stücke „Wie ein offenes Buch“ und „Deine Geschichten“, entstanden in Zusammenarbeit mit Jules Kalmbacher (Xavier Naidoo, Mark Forster, Andreas Kümmert), Jens Schneider (Lotte, Wincent Weiss, Max Giesinger) und Daniel Flamm (Udo Lindenberg, Christina Stürmer, Clueso). Und natürlich stand ihr auch Ewig-Bandkollege und Ehemann Jörg Weißelberg bei der Entstehung des Albums - als Gitarrist, Songwriter und Produzent - zu Seite.


„Ich habe mir geradezu das Herz aus der Brust gerissen, um ein ganz ehrliches und offenes Album zu schreiben“, sagt sie. „Die Musik von Ewig hatte einen eher melancholischen, introvertierteren und nachdenklicheren Sound. Dieser Sound entsprach auch ein bisschen meinem Gefühl in dieser Zeit, eher zurückgezogen und verletzlich. Auf meinem neuen Album wird es nun allerdings auch wieder die lauten Töne hören und die positive Outgoing-Energie geben, die einen nicht unwesentlichen Teil meiner Persönlichkeit ausmachen. Man wird auch die Lebenserfahrung hören, die ich inzwischen habe.“


Jeanette Biedermann-Fans können ganz speziell auf die Texte des Albums gespannt sein – denn die 39-Jährige widmet sich darin in erster Linie den ganz persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen der vergangenen Jahre. „Das sind die Themen, die mich umtreiben: Dinge die ich erlebt oder gefühlt habe und Dinge, die ich mir wünsche. Und natürlich ist ein Album auch immer ein Zeitdokument. In den vergangenen Jahren sind viele Dinge passiert, die ich noch nie zuvor erlebt habe. Ich habe Gefühle verarbeitet, die ich noch nie gespürt habe. Es war eine Zeit, in der ich durch meine Musik sehr viel verarbeiten konnte - und es nach wie vor tue.“ Mit der Veröffentlichung des neuen Albums verknüpft Jeanette Biedermann derweil nur ein Ziel: „Glücklich sein! Wenn es nur eine Person da draußen gibt, die ebenfalls glücklich ist beim Hören, dann ist das für mich das größte Ziel, das ich erreichen kann.“


Die Aufnahmen zu „DNA“ fanden überwiegend im Biedermann‘schen Studio im Haus der Sängerin und Songwriterin statt. „Da ich aber jetzt wieder auf Tourneen bin, werden wir einige Songs mit einem mobilen Studio hier und da an verschiedenen Orten aufnehmen. Denn ich möchte es unbedingt schaffen, im September das Album zu veröffentlichen. Ich möchte, dass meine Leute und ich nicht mehr so lange warten müssen“, erklärt sie.




„DNA“ - Track-by-track:


1. „Wie ein offenes Buch“

„Dieser Song zeigt genau auf, was ich mir wünsche - nichts mehr zu verstecken, ganz offen und ehrlich durch die Welt zu gehen. Denn in meinem Leben zählt Ehrlichkeit, Freiheit und Authentizität. Und vor allem: der Mut, das Innerste nach außen zu kehren.“


2. „Deine Geschichten“

„Ich habe nach dem Tod meines Vaters gedacht, dass man keinen größeren Schmerz empfinden kann. Ich dachte, es zerreißt mich. Und da ich ein Mensch bin, der seine Erlebnisse und Gefühle durch Musik verarbeitet, habe ich irgendwann versucht, einen Song darüber zu schreiben. Ich dachte nicht, dass ich dieses Lied jemals veröffentlichen kann, da es viel zu schmerzhaft für mich ist. Aber nachdem einige Zeit vergangen war, konnte ich es nicht mehr zurückhalten: ich wollte so gerne ein Lied für meine Familie und mich schreiben, damit wir nicht mehr so traurig sind und uns an die schönen Dinge mit ihm erinnern. Denn das, was mir am meisten fehlt, sind wirklich seine Geschichten, das gemeinsame Am-Feuer-Sitzen mit Bierchen, die Unterhaltungen... Das Wichtigste an diesem Song ist für mich, dass jedes Wort wahr ist und alles genauso passiert ist. Der schönste Satz stammt aber von meiner Mama, die sagte, dass sie dieser Song ihrem Mann wieder ein Stück nähergebracht und ihr ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.“


3. „Dumme Gedanken“

„Wir kennen das alle: wir arbeiten, haben Verpflichtungen, kommen manchmal wochenlang nicht raus aus unserem Alltagstrott, leben nur noch für den Job. Und dann gibt es diese Momente, da wünscht man sich die Unbeschwertheit eines Teenagers zurück - die Sorglosigkeit, mit der man einfach hinausgeht und irgendeinen Blödsinn anstellt. Nachts unterm Vollmond in den See springen, am Strand übernachten, einfach mal wieder auf herrlich dumme Gedanken kommen, ohne nach den Konsequenzen zu fragen. Die Romantik des frisch Verliebtseins zurückholen und im Herzen einfach miteinander durchbrennen... Wenn man sich diese ‚dummen Gedanken‘ ab und zu auch als erwachsener Mensch gönnt, geht der Alltag und all das, was uns in unserem normalen Leben einengt, wesentlich leichter von der Hand.“


4. „Besser mit Dir“

„Es ist so schön zu wissen, dass jemand für dich da ist. Der dafür sorgt, dass Dir nichts passieren kann. Jeder von uns hat so einen Menschen an seiner Seite verdient, mit dem Stolpern zu Tanzen wird und der immer da ist... Oft hängt man der Vergangenheit hinterher, obwohl man gar nicht mehr dahin zurück möchte. Und wenn man dann jemanden an seiner Seite hat, der sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart kennt und auch in Zukunft da ist, wird man jederzeit aufgefangen. Ein Lebens- und Lieblingsmensch, der alles kennt: jede Schwäche, jede Stärke, jeden Tief- und jeden Höhepunkt. Und dass Du Dich darauf verlassen kannst, dass derjenige nicht nur hinter dir steht, sondern auch an deiner Seite.“


5. „Eins mit Dir“

„In diesem Song geht es um Depressionen. Es ist ein Song, den ich gemeinsam mit meiner Band Ewig geschrieben habe und der auf dem ersten Ewig-Album ‚Wir sind ewig‘ enthalten war. Ich habe in meinem direkten Umfeld jemanden erlebt, der Depressionen hatte. Ich weiß, wie unglaublich hilflos man sich als Außenstehender fühlt und wie sehr gefangen die Betroffenen selbst sind. Deshalb ist es umso wichtiger, Hilfe zu leisten und dem geliebten Menschen zur Seite zu stehen, etwaige Zurückweisungen nicht persönlich zu nehmen. Das ist unglaublich schwer, wenn man jemanden liebt, aber es ist extrem wichtig. Ein Mensch, der Depressionen hat, braucht unbedingt professionelle Hilfe und die wichtigsten Menschen um sich herum. Einen Menschen, der bei einem bleibt, bis man wieder eins mit sich selbst ist.“


6. „Vergiss nicht mich zu lieben“

„In diesem Song geht es um Ängste und das Alleinsein. Und es geht um die Furcht, einander zu verlieren. Unsere Leben sind oft so hektisch und von Arbeit überladen, so dass man häufig getrennte Wege geht, und die verbleibende gemeinsame Zeit wird immer weniger. Dann ist die Gefahr, dass man sich auseinanderlebt, sehr groß, selbst wenn man sich unendlich liebt.“


7. „Ewigkenneffekt“

„Ich wollte so gerne einen Song über Seelenverwandtschaft schreiben. Aber ohne das Wort ‚Seelenverwandtschaft‘ zu verwenden, also habe mir eine ganz neue Wortschöpfung dafür ausgedacht. Den ‚Ewigkenneffekt‘ hatte ich in meinem Leben schon ein paar Mal. Du stehst vor einem Menschen und bist dir hundertprozentig sicher, dass du ihn schon ewig kennst. Man ist so vertraut miteinander, als hätte man schon unglaublich viele Jahre miteinander verbracht. Und wenn man sich verabschiedet, hat man das Gefühl, man geht nie ganz und wird sich auch darüber hinaus Wiedersehen und sich in einem nächsten Leben wiedererkennen. Und man wird sich auf magische Weise immer voneinander angezogen fühlen.“


8. „Mach die Magie an“

„Mir ist in den letzten Jahren bewusstgeworden, was für großes Thema ‚Zeit‘ ist. Denn irgendwann kommt man in ein Alter, in der man die Zeit spürt. Man wird sich klar darüber, dass die Zeit sowohl trägt und weit Blicken lässt, dass sie Wachstum schenkt, aber dich auch älter werden lässt. Irgendwann verlierst du deine Naivität und deine Unschuld beim Blick auf die Dinge und erkennst, dass deine Zeit irgendwann vorbei ist. Das bedeutet aber doch auch, dass das Wichtigste im Leben ist, wie wir unsere Zeit verbringen, und dass wir in unser aller Leben unsere ‚Magie anmachen‘. Jeden Moment genießen und jede Minute zu einer besonderen machen. Dass wir voll und ganz wir selbst sind und die Zeit, die wir haben, auskosten. Denn ich habe in den letzten Jahren schmerzlich erlebt, wie schnell ein Leben zu Ende gehen kann... und man möchte dann doch mit einem Lächeln zurückblicken.“


9. „Mutterstadt“

„Ich bin viel unterwegs zwischen Musik und Schauspielerei. Oft spiele ich monatelang Theater in anderen Städten und komme dann wieder für ein paar Monate nach Hause. Mein Herz befindet sich somit tatsächlich in zwei Welten. Aber zu Hause ist immer da, wo deine liebsten Menschen sind. Das Nachhause kommen ist wunderschön, und natürlich noch schöner, wenn man mal eine Weile weg war. Auch das wieder Losfahren ist wunderschön, aber nur dann, wenn man auch eine Weile zu Hause war. Und das Wichtigste ist, dass man immer weiß, wo die eigenen Wurzeln sind. Denn das gibt jedem Halt und Kraft, egal in welchem Kosmos man sich gerade befindet…“


10. „Ich komme heim“

„In diesem Song habe ich die ‚Freiheit‘ als Person dargestellt. Als einen Menschen, den man kurzzeitig verloren hat und zu dem man wieder nach Hause zurückkehrt. Oft hat man im Leben nicht die Kraft, sich wirklich frei zu machen. Wir akzeptieren Dinge und lassen uns zu Sachen hinreißen, die wir eigentlich gar nicht wollen. Es ist ein bisschen wie vom Weg abkommen, und irgendwann wird einem bewusst: ‚Hey, das bin doch gar nicht ich, ich will doch etwas ganz Anderes’. Und dann kehrt man um, um sich wieder auf den eigenen, richtigen Weg zu begeben. In diesem Bild läuft man also der eigenen Freiheit entgegen, die man zurückgewinnt wie einen verloren gegangenen Freund. Freiheit, sowohl die innere als auch die äußere, ist das höchste Gut, das wir haben! Und es lohnt sich immer, um sie zu kämpfen, genauso wie um einen geliebten Freund.“


11. „Ich lauf wieder los“

„Ich habe wirklich schnelle und rasante Jahre hinter mir, die unglaublich schön aber auch unglaublich anstrengend waren. Es gab dann irgendwann einen Tiefpunkt in meinem Leben, an dem ich dringend eine Pause brauchte, die ich mir dann auch genommen habe. Ab diesem Moment wurde alles viel, viel ruhiger und ich war sehr glücklich damit. Irgendwann später wollte sich mein Herz schließlich wieder Gehör verschaffen und ich begann, erneut Musik zu machen. Das Interesse an meiner Person wurde größer und der Rummel um mich herum auch. Einerseits habe ich mich auf diesen Moment gefreut, andererseits hatte ich aber auch Angst vor der Schnelligkeit und Stress. Es fühlte sich in diesem Moment tatsächlich ein bisschen an, als hätte ich Schuhe aus Zement an den Füßen. Ich hatte aber gleichermaßen auch das Gefühl, dass es auch etwas Befreiendes hatte, sich wieder zu seinen Wurzeln zurück zu begeben... Was oft so leicht nach außen wirkt, wirkt nach Innen umso schwerer. Doch es tut sehr gut, das zu durchbrechen und sich für etwas aufzuopfern. Und wenn ich so im Zusammenspiel mit meinen Fans geschehen kann, ist es das alles wert!“


12. „Wenn ich du wär“

„Oft gibt es große Verständigungsprobleme zwischen Mann und Frau, unüberwindbare Gegensätze und Unterschiede. Manchmal kann es entscheidend sein, die Blickrichtung zu wechseln und die Dinge mit den Augen des anderen zu sehen. Es würde Vieles einfacher machen, wenn man einfach mal die Körper tauschen könnte. Man würde sofort verstehen, was im jeweils anderen vor sich geht.“



Live // DNA Tour

  • 20.01.2020 // Mannheim
  • 21.01.2020 // Frankfurt
  • 22.01.2020 // Zürich
  • 24.01.2020 // München
  • 25.01.2020 // Stuttgart
  • 26.01.2020 // Wien
  • 28.01.2020 // Dortmund
  • 29.01.2020 // Erfurt
  • 30.01.2020 // Hamburg
  • 03.02.2020 // Leipzig
  • 04.02.2020 // Dresden
  • 05.02.2020 // Bremen
  • 07.02.2020 // Hannover
  • 08.02.2020 // Köln
  • 09.02.2020 // Berlin
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